Freitag, 13. Juli 2012

LVW

Nach relativ kurzer Pause gibt's heute mal wieder einen Post, was alles in letzter Zeit passiert ist.

Am 22.06.12 bin ich nach Naumburg gefahren, um dort bis zum 24.06.12 mein Landesgruppenvorbereitungswochenende zu haben. Auf dem Campinplatz hieß es dann dort: ZELTEN! Als wir mit viel Kraft, Geduld und Mühe zu zweit ein riesen Zelt aufgebaut hatten (danke Feli, für ein so wunderbares Zelt!) ging dann die ganze Mannschaft, bestehend aus gut 50-60 Personen (Teamer + Austauschschüler), zum Fußballgucken. Am Abend setzten wir uns dann alle ums Feuer, stellten uns vor und erzählten darüber, wo wir unser ATJ verbringen würden. Interessant war, dass nicht nur USAler dort waren sondern auch Leute die zum Beispiel nach Estland, Rumänien, Costa Rica oder andere Länder gingen.
Am Samstag hieß es dann früh Aufstehen und an den gut 300m entfernten Duschräumen fertig machen. Nach unserem Frühstück unter freiem Himmel gings dann auch gleich in unseren ersten Workshop: unsere Heimat. Wir lernten uns zuerst ein wenig kennen undstellten dann unsere Heimat vor. Ein Zitat fand ich während des Workshops sehr passend:


"Wenn wir nicht wissen woher wir kommen, woher sollen wir dann wissen wohin wir gehen?"

Als wir dann diesen Workshop beendet hatten, wurden wir in viele Gruppen eingeteilt.  Wir bekamen einen Apfel, ein Ei, einen Stift und ein Blatt Papier - und schon hieß es: auf nach Naumburg, die Stadtralley ruft! Durch erfragen sollten wir geschichtliche Fragen zur Stadt beantworten. Das war relativ leicht, da in Naumburg Kirschfest war und alles nur so von Menschen wimmelte. Deutlich schwerer war die folgende Aufgabe: den Apfel und das Ei solang weitertauschen bis wir etwas Cooles hatten. In meiner Gruppe leider etwas enttäuschend: während andere BH's, DVD's und andere lustige Sachen mitbrachten hatten wir nur Feuchttücher, eine Rettungsdecke, nen Kuli und einen Luftballon.

Total kapuut von der Ralley ging es dann wieder zum Campingplatz, wo wir einen weiteren kleinen Workshop hatten. Doch eigentlich warteten wir nur noch auf den Abend an dem wir super lecker, selbstgemachte Burger aßen und später dann auch Smores verdrückten. Wir erzählten über das ATJ, Dinge vor denen wir Angst haben bzw. worauf wir uns freuen und vieles mehr. Spät am Abend sprangen wir dann in unsere Schlafsäcke.

Aber dann war schon wieder Sonntag. Das Zelt musste wieder abgebaut und alles eingepackt werden. Kaum war dies geschafft, machten wir noch einen letzten Energizer. Zum Schluss mussten wir uns wieder von allen verabschieden - wiedermal eine traurige Geschichte, denn man hatte alte Freunde getroffen aber auch neue Leute kennengelernt, die einem sehr ans Herz gewachsen sind.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die LVW inhaltlich nicht sehr viel gebracht hat, aber es war sehr erfreulich alle mal wiederzusehen und das YFU-Feeling zu spüren.

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